Some like it hot oder das Velorace Dresden

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Anfang August steht in Dresden das VELORACE an. Nach der Premiere 2013 stand es schnell fest, daß wir dort wieder an den Start gehen. Das Rennen ist gut organisiert und Dresden immer eine Reise wert. Aufgrund der langen Anreise (rund 500km) fuhren wir bereits am Freitag gen Osten. Zum zweiten Mal kamen wir im art’otel unter, das in unmittelbarer Nähe von Start/Ziel liegt. Um noch ein bißchen Bewegung zu haben, und die sächsischen Bierspezialitäten ausreichend zu würdigen, besuchten wir das Stammhaus der Feldschlößchen-Brauerei.

Am Samstag gab es zunächst etwas Kultur, wovon es in Dresden im Überfluß gibt. Am Nachmittag holten wir unsere Startunterlagen ab und richteten die Räder her.

Am Sonntag ging es früh aus dem Bett, da der Startschuss für die kurze Strecke (60km) um 8.45 Uhr fallen sollte. Pünktlich standen wir in unserem Startblock und genauso pünktlich ging auch das Rennen bei angenehmen Bedingungen los. Die erste Runde verläuft bei solchen Rennen gewöhnlich etwas unruhig, bis sich die Gruppen gefunden haben. Bxa erwischte einen prima Zug, mit dem sie das ganze Rennen fahren konnte. Bei mir dauerte es bis zur Mitte der zweiten Runde, dann aber lief es deutlich besser und runder. Leider hatte ich auf Höhe der „Gläsernen Manufaktur“ einen Platten am Hinterrad. Damit rollte ich noch ca. 3km bis zum nächsten Servicepunkt, wo mir schnell geholfen wurde. Die anschließende Aufholjagd wurde noch einmal von einem die Rennstrecke querenden Lieferwagen gebremst, der mich zu einer Vollbremsung zwang. Alle Mühen waren vergebens, spätestens als ich alleine im inzwischen ordnetlich blasenden Wind fuhr, war klar, daß ich völlig den Anschluß verloren hatte. Da blieb nur nach vorne schauen und einen solchen Pechtag schnell abhaken. Umso erfreulicher lief es für Birgit, die das Rennen in 1:34:42 Stunden auf dem 8. Gesamtplatz und dem 2. Platz der Master2 beendete. Ein kleiner Wermutstropfen bildete mit Abstrichen der äußerst knapp verlorene Schlußsprint um Platz 7, aber das war am Ende für sie zu verschmerzen. Für mich blieb die Uhr nach 1:51:18,06 Stunden stehen. Das langte für den 38. Gesamtplatz und Platz 5 in der Master3.

Wir schauten uns noch den Start der langen Strecke (100km) an und zogen es dann nach dem Duschen vor, den Mathematisch-Physikalischen Salon im Zwinger zu besuchen. Dresden haben wir mit Gefühl verlassen, daß wir wiederkommen, zum Einen, weil da noch eine kleine sportliche Rechnung offen ist und Zum Anderen, weil es noch viel anschauen und zu entdecken gibt. Achja eine 20km-Runde, für alle die mal in ein Rennen reinschnuppern wollen, gibt es auch ….

Nächster Renntermin: 09. August 2015 Velorace Dresden

 

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