So war „Rund um Köln“

2015-ruk-Altkoeniginnen

v.l.: Uschi, Birgit, Sonia und Katrin

Altbekannt und doch immer wieder neu und aufregend, so war auch die 99. Auflage von „Rund um Köln“. Durch die Terminverschiebung in den Juni erhoffte sich der Veranstalter bessere Wetterbedingungen, hatte in den vergangenen Jahren der Wettergott immer wieder für Regen und Kälte gesorgt. Davon war 2015 nichts zu spüren, im Gegenteil. Sonne und Temperaturen deutlich über 20°C, sorgten für beste Voraussetzungen für die ca. 3.500 Teilnehmer_innen.

Darunter auch vier Altköniginnen, von denen zwei schon RuK-Erfahrung hatten (Birgit und Uschi) und zwei Rookies waren (Katrin und Sonia). Aber alle Erfahrung nutzt nichts, wenn man trotz allem Anfänger-Fehler macht 😉 Aber der Reihe nach. Samstag war schnell die Ausrüstung etc. gepackt, ins Auto geworfen und selbiges nach Köln kutschiert. In Köln gestaltete sich die Anfahrt zum Hotel, das direkt an Start und Ziel lag, mehr als schwierig durch die zahlreichen Absperrungen, die bereits eingerichtet waren. Nachdem diese Hürde genommen war, trafen wir uns an der Akkreditierung und nach Abholung von Startnummer, Zeitmesschip usw. vertraten wir uns bis zum Abendessen noch etwas die Beine.

2015-ruk-Altkoeniginnen-samstag

Wir hatten uns mit zwei Kölnerinnen verabredet und deren Vorschlag, ein Restaurant in fussläufiger Nähe mit gehobener türkisch-kurdische Küche mit orientalischen Einflüssen, versprach magen-freundliches zur Nacht. Mal abgesehen von den doch eher langen Wartezeiten, bescherte uns der Restaurantbesuch eine äußerst unruhige Nacht und spürbaren Auswirkungen im Rennen. Trotzdem war es ein wirklich schöner Abend, mit anregenden Gesprächen und entspannter Atmosphäre. Dafür schon mal Danke an Alle!

Die angenehme Startzeit um 11.00 Uhr, ließ den Rennmorgen stressfrei beginnen. Nach dem Frühstück waren die Räder schnell vorbereitet und gegen 10.30 Uhr trafen sich alle Altkönginnen. Birgit, Katrin und Sonia starteten aus dem Startblock B und meiner einer durfte sich im Startblock C die Zeit bis zum Start vertreiben.

Pünktlich startete das Rennen und die Maschine Mensch setzte sich in Bewegung. Am Rheinufer entlang ging es Richtung Mühlheimer Brücke und von dort nach Köln-Dünnwald. Ab Odenthal begann der erste lange Anstieg hinauf nach Bechen und Kürten-Schanze. Knapp 10km, die es in sich hatten. Spätestens hier wusste man, was die Beine konnten. Beim Einen mehr, beim Anderen weniger. Der wunderbaren Abfahrt schloss sich nahtlos der sehr steile Anstieg nach Sand hinauf an, kurz aber heftig. Wieder eine Abfahrt, dann die letzte Herausforderung – Schloss Bensberg. Sieht unspektakulär aus, hat es aber in sich. Die rund 200m Kopfsteinpflaster verlangen Konzentration und etwas Hoffnung, dass nicht gerade direkt vor einem ein Anderer urplötzlich vom Rad steigt. Aber alle sind prima hoch gekommen und konnten sich auf die letzten 23 km konzentrieren.

Durch Köln-Rath, vorbei an der legendären Schmitzebud geht es direkt durch Köln. Von der Severinsbrücke  sieht man schon den Rheinauhafen und das Ziel. Ruckzuck kommt „Flamme rouge“, eine letzte Rechtskurve und schon ist man auf der Zielgeraden. Nach der Zieldurchfahrt, anstehen für die Rückgabe des Transponders und das Suchen der Teamkolleginnen. Erschöpft sitzt man zusammen und tauscht Enttäuschung und Freude über ein gutes oder weniger gutes Rennen aus. Sonia und Katrin hat ihr erstes Radrennen großen Spaß gemacht – mal sehn, ob wir sie noch für die Cyclassics am 23.08. in Hamburg begeistern können. Birgit hat beim Ritt durchs Bergische Land wieder mal ein Topergebnis eingefahren, auf das sie mit Recht stolz sein kann.

Ergebnisse: Rund um Köln am 14. Juni 2015 über 68 km

Name
Zeit
Gesamtplazierung
Altersklassenplazierung
Birgit 01:53:12 Std.
21. von 205
7. von 70 (Master 2 – 40-49 Jahre)
Katrin 02:04:43 Std.
82. von 205
30. von 70 (Master 2 – 40-49 Jahre)
Sonia 02:04:43 Std.
83. von 205
31. von 70 (Master 2 – 40-49 Jahre)
Uschi 02:26:22 Std.
162. von 205
14. von 20 (Master 3 – 50-59 Jahre)

Leider liegt zum jetzigen Zeitpunkt (23.06.2015) noch immer keine fehlerfreie Ergebnisliste und keine Teamwertung vor! :-(

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Haha, ja, wir Master 2-Damen waren in diesem Jahr so stark besetzt, daß es zunächst offenbar gar nicht auffiel, daß der zweite Platz an einen Mann vergeben wurde (was man dann schnell in der Kohlenstoffwelt korrigierte, als da doch eine sehr „herbfrische“ Dame aufgerufen wurde). :-)

    Danke an Katrin und Sonia, die eine Teilnahme als Team ermöglicht haben, indem sie so wunderbar selbstverständlich und unkompliziert zugesagt haben, als wir sie fragten, ob RuK nicht eine gute Gelegenheit sei, mal erste Rennerfahrung zu sammeln.

    War doch bestimmt nicht das letzte Mal, Damens, oder?

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